»Balduin«, so haben BesucherInnen liebevoll unser 60er Jahre-Modell eines Iguanodon getauft. Die Dinosaurier-Rekonstruktion war lange Zeit ein sehr beliebtes Ausstellungsstück und hatte viele Fans unter den MuseumsbesucherInnen.
Unser »Balduin« ist allerdings schon ein bisschen in die Jahre gekommen – das Modell hinkt dem aktuellen Forschungsstand hinterher und ist daher aus paläobiologischer Sicht schon längst veraltet. Letztendlich hat auch seine Größe dem Publikumsliebling den Einzug in die neuen NaturWelten verwehrt: 3 Meter Kopfhöhe führten dazu, dass Balduin erstmal ins Depot umgezogen ist.
Dafür gibt es aber neue, spannende Modelle zu sehen: Das lebensgroße Modell des Raubdinosauriers Neovenator salerii zum Beispiel kann einem ganz schön Angst einjagen. Die Rekonstruktion wurde 2013 nach neuesten wissenschaftlichen Kriterien angefertigt.
Mitte der 90er Jahre fanden Forscher heraus, dass einige Dinos Federn besaßen. Eine wissenschaftliche Sensation! So einen »Dinovogel« aus der Familie der Theropoden kann man sich ebenfalls in den NaturWelten anschauen.
Außerdem zeigen wir im Landesmuseum Abgüsse eines riesigen T-Rex Schädels und eines vollständigen Plateosaurus-Skeletts,welches sich seine Vitrine mit flinken Mitbewohnern teilt.