Von Tierfutter bis Modersohn

Wir fragen Joachim Rodaebel — Verwaltungsangestellter, seit 2008 im Landesmuseum tätig

Was sind Ihre Aufgaben in der Verwaltung?

Im Grunde sind die Aufgaben breit gefächert, weil unsere Museumsverwaltung nur aus drei Personen besteht und da kann jeder auch die Arbeiten der anderen Beiden übernehmen. Meine Hauptaufgabe ist aber das elektronische Buchen aller Rechnungen die ins Museum flattern: Angefangen bei Büromaterial, über die monatlichen Stromrechnungen, bis zum Tierfutter. Quasi alles, wodurch das Museum als solches in Betrieb gehalten wird. Allerdings gebe ich nicht nur das ganze Geld aus, sondern verbuche auch die Einnahmen. Des Weiteren erstelle ich Zuwendungsbestätigungen für den Fall, dass uns jemand Geld oder Sachmittel spendet.

Was wird einem Museum gespendet?

Entweder spenden die Besucher Geld, welches speziell für den Bau von Ausstellungen verwendet oder als Zuschuss für den Kauf eines Objektes benutzt werden soll. Alternativ werden uns aber auch besondere Exponate (Sachmittel) für die unterschiedlichen Sammlungen geschenkt.

Ist der Verwaltungsjob im Museum anders?

Ich würde sagen ja. Meine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten habe ich in einer Gemeindeverwaltung absolviert, und die jetzige Tätigkeit in einer Kultureinrichtung (wo z.B. die Ausstellungen ständig wechseln) hat mit einer klassischen Verwaltung oder eben einer Behörde nicht mehr direkt etwas zu tun.

Haben Sie ein Lieblingsexponat?

Auf Grund der Vielfalt des Museums fällt mir das nicht leicht, allerdings zählen die »Moorlandschaft« von Otto Modersohn und die »Piazza Navona in Rom« von Giovanni Paolo Panini dann schon am ehesten zu meinen Favoriten.

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