Jahresvorschau 2017

Dank Ihrer zahlreichen Besuche und des großen Zuspruchs, liegt ein erfolgreiches Jahr hinter uns. Doch auch 2017 haben wir uns einiges für Sie ausgedacht.

In Heikles Erbe. Koloniale Spuren bis in die Gegenwart spüren wir noch bis Ende Februar 2017 den kolonialen Spuren nach, durch die auch die völkerkundliche Sammlung unseres Hauses geprägt wurde.

Ab Februar stellen wir in Nackt und Bloß. Lovis Corinth und der Akt um 1900 hochrangige, teils noch nie gezeigte Arbeiten aus unserer Sammlung vor. Ergänzt durch ausgewählte Leihgaben beleuchtet diese Ausstellung erstmals die Akte Corinths im Kontext ihrer Zeit.

Mit Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland wenden wir uns ab April einem ganz aktuellen Thema zu. Grundsätzlich sind Einwanderung und deren Folgen in Deutschland aber kein neues Phänomen. 800 Objekte bilden die Facetten und Etappen der Einwanderung seit dem Zweiten Weltkrieg ab und erzählen Geschichten aus den unterschiedlichsten Perspektiven.

Die Ausstellung Der Wolf. Ein Wildtier kehrt zurück lädt ab Ende Mai dazu ein, Leben und Lebensbedingungen heimischer Wölfe näher kennen zu lernen. Denn Wölfe sind in Niedersachsen wieder heimisch geworden und obwohl sie meist im Verborgenen leben, verfolgen wir ihre Ausbreitung mir großer Aufmerksamkeit. Über ein Jahrhundert war der Wolf in Deutschland ausgestorben – nun ist er wieder da, doch seine Lebensbedingungen haben sich stark verändert: Wildnis gibt es nur noch wenig und so lernt der Wolf, in unserer dicht besiedelten Landschaft zu leben.

Das Projekt »natur und fotografie« veranstaltet seit über 17 Jahren den internationalen Naturfoto-Wettbewerb Glanzlichter. Naturfotografien 2017. Ab September präsentieren wir auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gewinnerfotos: Atemberaubende Landschaften, Tiere, Pflanzen, Abstraktes, Bilder zum Lächeln und zum Staunen.

Ende September nehmen wir mit dem demographischen Wandel ein weiteres gesellschaftspolitisches Thema zum Anlass, um uns mit den in der Kunstgeschichte bislang wenig thematisierten Altersbildnissen zu befassen. Die Ausstellung Silberglanz. Von der Kunst des Alters wird an Beispielen vom Alten Ägypten bis in die Gegenwart den Wandel zeigen, den diese ikonographische Gruppe vollzogen hat.

Auch die NaturWelten sind Ende des Jahres um eine Faszination reicher: Die Tiefsee ist einer der geheimnisvollsten Orte der Erde – noch weitgehend unerforscht und damit der letzte große weiße Fleck auf unserem Planeten. Sie zieht uns an mit Etwas, das Worte nicht fassen können – eine ferne Welt, in ewiger Dunkelheit, unwirtlich und doch voller Leben. Die Ausstellung Tiefsee. Leben im Dunkeln verspricht ein interaktives und multimediales Unterwassererlebnis und die hautnahe Begegnung mit den wohl bizarrsten Geschöpfen, die unser Planet zu bieten hat.

Erleben Sie mit uns ein spannendes Kulturjahr 2017 – wir freuen uns schon!

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